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© 2001 - 2010
Marie-Luise Prinzhorn
Adina Sternemann

Ausstellung in Stadthagen

Ausstellung Flyer 1

Ausstellung Flyer 3

Presseinformation

Entstehung der Klöppelspitze

Entstanden ist die Klöppelspitze  vermutlich aus dem Flechtwerk der Posamentierarbeit (Bortenherstellung) ca. im 15. Jahrhundert.

Die Posamentenarbeiter, meist Männer, webten Bänder auf Rahmen, oder flochten sie auf Kissen unter Zuhilfenahme von Stecknadeln – um die kreuzweise die Fäden gelegt wurden. Um ein Verheddern der Fäden zu vermeiden, wickelte man sie auf kleine Gewichte aus Blei, Knochen oder Holz.

Aus diesen Spulen entwickelten sich später die Holzklöppel der Spitzenklöpplerinnen.

Wurzeln

Erlernt haben wir vor 30 Jahren die Grundkenntnisse des Klöppelns in Liebenau. (Hier wurde im 16. Jahrhundert das Klöppeln als Broterwerb betrieben. Durch Händler wurden die Spitzen  bis nach England an den Hof verkauft.)

Wir haben uns durch Kurse beim Klöppelverband und verschiedenen Dozenten die Qualifikation erworben Kurse im Klöppeln zu erteilen.

Heute wird das Klöppeln an Volkshochschulen im Kreis Nienburg durch uns weitergegeben.

Visionen, Inspirationen, Experimente

Unsere Kreativität kommt aus uns selber, aus gemeinsamen Gesprächen entwickeln sich oft spontan neue Ideen.Auch aus „artfremden“ Kursen und  Richtungen, wie z.B. malen, filzen, der Geometrie oder der Natur beziehen wir Inspiration.

Der Blick über den Tellerrand ist uns sehr wichtig.

Jährlich mieten wir uns in der Heimvolkshochschule Loccum für 3 Tage ein, um hier in Ruhe ein selbst gestelltes Thema auszuarbeiten. Hier entstanden z.B. Gartenobjekte und Lichter und Lampen.

Wir gehen ganz unterschiedlich an ein Thema ran, so kann ein Blatt, eine Baumscheibe, ein Stück gefaltetes Papier, ein Falte in einem Kleidungsstück, eine Farbe uns inspirieren.

Die Experimentierfreude macht nicht am weißen Garn halt, so haben wir bereits mit Draht, Pferdehaar, Plastik – und Strohschnüren geklöppelt.

Die Wünsche  unserer Kursteilnehmer nach individuellen Mustern und Designs  fordern uns immer wieder.
Auch wenn wir beide schon lange zusammenarbeiten, so ähneln sich unsere Arbeiten in keiner Weise. Wir setzten die Klöppelei sehr unterschiedlich um.

Unsere Ausstellungen sind für den Betrachter immer ein spannendes Erlebnis.

Arbeiten von uns befinden sich im öffentlichen Besitz.

Wir möchten durch die kreative Umsetzung der Klöppelspitze, dieses alte Kunsthandwerk erhalten.

Juni 2008

Museum Amtspforte Stadthagen

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