"Die Brokeloher Klöppeltage 2006"

13. Brokeloher Klöppeltage – ein Hintergrundbericht

Obwohl die Zahl 13 im Allgemeinen als negativ bewertet wird, klappte alles (danach) „wie am Schnürchen.

Doch jetzt der Reihe nach: Unserem Dorf Brokeloh ist in diesem Jahr die Ehre erteilt worden „als schönstes Dorf” neben Kiel als „schönste Stadt“, am Europawettbewerb "Entente Florale" teilzunehmen. Es wurde schon ab Januar geplant, Projekte erstellt und gepflanzt. So blieb es nicht aus, dass die alte „Brokeloher Schule“ zur Verschönerung auch an die Reihe kam. Hier sollte ein Raum mit neuen Türen und neuem Fußboden versehen werden. Die Handwerker waren auch pünktlich am Donnerstag vor unseren Klöppeltagen soweit fertig, dass alle benötigten Räumlichkeiten zur Verfügung standen.

Zum Glück halfen einige Frauen und Männer vom Sportverein das Mobiliar und die Sportgeräte in nicht genutzte Räume zu verstauen. An jenem Abend war es nicht mehr möglich die Schule auch nur notdürftig zu reinigen, weil um 19 Uhr noch ein Tischtennis- spiel stattfinden musste. Natürlich konnten so die großen Stellwände, die Tische und Stühle nicht an Ort und Stelle platzieren werden.

Arbeitskreis2

Am Freitagmorgen um 8 Uhr trafen wir (Marie- Luise und Adina) uns wieder in der „alten Schule“. Eigentlich wollten und mussten wir alles für die Klöppeltage herrichten. Nach ca. 2 Stunden überputzen (mehr war nicht möglich) konnten wir endlich mit dem Aufstellen der Stühle, der Klöppelkissenständer, der Tische und Bierzeltgarnituren, der großen Stellwände, und der Tischtennisplatten als Ausstellungs- tische beginnen. Wir dekorierten unsere aktuellen Arbeiten, wobei diesmal u.a. auch Bekleidung und geklöppelte Gartenkunst präsentiert werden sollte.

Für unsere Arbeitskreise bekam jeder von uns wieder einen extra Tisch um die „Prototypen“ zu präsentieren. So sollte bei Marie- Luise ein Mobile als Raumschmuck gearbeitet werden - ein Windspiel. Bei Adina ein Deckchen dass doppelt geklöppelt werden musste, wobei sich die Farben an bestimmten Punkten abwechseln - ein Wechselspiel.

Samstagmorgen trafen die ersten Teilnehmer schon früh in der Schule ein. Einige hatten schon eine weite Anreise hinter sich und waren deshalb schon am Freitag angereist um pünktlich zur Eröffnung da zu sein. Viele nutzten die Zimmervermietungen für Übernachtungen im Dorf. Andere haben ein passendes Hotel in der Umgebung gebucht.

Jede Teilnehmerin hat mindestens ein geklöppeltes Teil mitgebracht, welches wir dann in die Ausstellung integrierten. Pünktlich um 10 Uhr eröffneten wir dann mit unserem Bürgermeister , unserem Samtgemeindebürgermeister und Vertretern der Volkshochschule die 13. Klöppeltage. Nun lief alles „geradeaus“ und die Zeit verging sehr schnell bis Sonntagabend. Wir haben viel gelacht und glauben, dass der Funke der guten Laune auf die Teilnehmer übergesprungen ist. Unseren Familien danken wir für die tatkräftige Unterstützung und Helga für die nötige Gymnastik am Sonntagvormittag.

So verbleiben wir nach dem Moto: Nach den Klöppeltagen ist vor den Klöppeltagen. - Auf ein Neues!

In diesem Sinne
Adina und Marie-Luise

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